Tanz / Theater
Hier finden Sie Informationen über Theater- und Tanz-Produktionen, die auf vielen Bühnen gezeigt wurden, über Events und über meine künstlerischen Kurse und Projekte.
Produktionen
Diese Produktionen sind in Dresden, Leipzig, Berlin, Essen, Bielefeld erfolgreich aufgeführt worden. Sie können in unterschiedlichem Rahmen gebucht werden. „Visualized in Dance“ ist eine Tanzproduktion für Events.
Visualized in Dance
„Visualized in Dance“ ist Tanz und Lebendigkeit für Ihre Veranstaltung. Ob auf einer Bühne oder inmitten der Gäste Ihres Events: Wir visualisieren das Thema des Abends durch den Tanz und die Bilder der Choreographie.
Novecento
»Die unglaubliche Geschichte des Virtuosen erzählt Florian Lisken, ein fesselnder Erzähler mit sprudelnder Energie. Er tanzt den „Tanz mit dem Ozean“ vom Seegang hin und her gewirbelt, akrobatisch, taumelnd. Seine Darstellung hat eine enorme Ausstrahlung und Präsenz. Das Stück „Novecento“ reißt das Publikum mit wie eine rasant rollende Ozeanwelle.«
Neue Westfälische, Bielefeld
Walking and Falling
Ausgezeichnet beim Wettbewerb „Das beste Tanzsolo“ der Euroszene Leipzig, 2002
»Florian Lisken als Sportler vor der Startlinie wurde schnell zum Publikumsliebling. Diverse Männerkampf-Posen, der archetypische Macho in Aktion, das verströmte soviel liebenswerte Selbstironie, daß Lisken zum Schluß fast standing ovations erhielt.«
Dresdener Neueste Nachrichten
Top Dogs
»Zwei Akteure, die mit Bravour ihre je vier Rollen meistern, ein temporeiches Spiel mit körperlichem Einsatz, das überzeugt. Urs Widmers ausdrucksstarkes Stück wird hier sehr nah am Publikum gespielt, persönlicher und dadurch eindrucksvoller. Humor und bitterer Ernst im kontrastreichen Wechsel.«
tip, Berlin
Kurse
Wählen Sie aus meinem künstlerischen Weiterbildungsangebot.
Kursangebote aus dem Bereich Kommunikation finden Sie auf der Seite „Training“ unter „Business“ und „Hochschule“.
Tanztheater
Bewegung ist eine Sprache, mit der sich manches treffender sagen läßt als mit Worten. Der Kurs führt die Teilnehmenden in die Welt des Tanztheaters ein. Es entstehen Theaterszenen, mit denen wir die Sprache der Bewegung besser kennenlernen. Unter anderem werden auch Konzepte von Pina Bausch, Sascha Waltz und Reinhild Hoffmann verwendet.
Wir lernen einfache Tanzchoreographien und analysieren die darin enthaltenen körpersprachlichen Aussagen. Wir verändern Tanzschritte und entwerfen neue Formen, um unsere eigenen Themen mit Körpersprache auszudrücken.
Biomechanik
Dieser Kurs ist eine Einführung in die Methoden der Biomechanik. Durch sie lernen die Schauspieler eine genaue Körperkontrolle. Das Bewußtsein bis in die Fingerspitzen ermöglicht ein ausdrucksstarkes Spiel auf der Bühne. Trainiert werden Beweglichkeit, Geschmeidigkeit, Gefühl für Richtung, für Position im Raum und körperlichen Dialog im Zusammenspiel.
Die Methode ermöglicht expressives körperliches Spiel – doch ihre Prinzipien sind für jede Form von Theater eine sehr gute Grundlage.
Theater für den Alltag
Ausdruck und Lebendigkeit, Kooperation und Streit – das Leben hat viele theaterreife Momente. Methoden und Techniken des Theaterspiels können auch im Alltag die Kommunikation, den Ausdruck und das Zusammenspiel zwischen Menschen verbessern.
Dieser Kurs baut eine Brücke zwischen Theater und Alltag. Theaterspielen wird als Methode genutzt, neue Seiten von sich und anderen kennenzulernen. Ziel ist nicht das „Schauspielern“, sondern neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.
Theaterimprovisation
In diesem Kurs geht es darum, sich selbst zu überraschen. Theaterimprovisation gelingt gerade dann, wenn der Kopf nicht mehr nach der intelligenten Lösung sucht. Deshalb wird er mit anderen Aufgaben beschäftigt. So entstehen ganz nebenbei unzensierte Ideen, deren Witz und Originalität überraschen.
Die Grundlagen der Improvisation werden im praktischen Spiel ausprobiert und reflektiert. Sie sind übrigens auch für literatisches Theaterspiel eine gute Hilfe: • geteilte Verantwortung für die Idee • Spiel für den Mitspieler • Rückwärtsgehen … Dies und andere Techniken sind Themen des Kurses.
Stimme, Ausdruck, Artikulation
Ein „sss“ bis in die letzte Reihe, ein „aaah“ aus tiefem Gefühl, ein Text gefüllt mit Ausdruck, in Stimme, Gesicht und Körper … Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen der Stimmarbeit. Die Teilnehmenden können ihre Schwächen und Stärken erkennen.
Sie lernen einen Kanon von stimmlichen Aufwärmübungen nach einem körperbetonten Ansatz. Damit können sie kontinuierlich an der Verbesserung ihres Ausdrucks arbeiten, auch nach diesem Kurs.
Bitte Lieblingstexte zum Kurs mitbringen!
Contact-Improvisation
Die Contact-Improvisation ist eine Form des Tanzes, die nicht mit festen Schritten, sondern mit Techniken der Improvisation arbeitet. Die Tänzer beginnen einen Dialog mit dem Körper. Sie rollen über den Rücken des anderen, bis hinauf auf die Schulter. Tanz und Akrobatik verbinden sich, so daß ungewohnte Bewegungsformen entstehen.
Die Contact-Improvisation kann für das Theater genutzt werden. Es entsteht eine Körpersprache mit Bildern, Formen und Bewegungen von besonderer Aussagequalität. Der Kurs zeigt, wie diese Tanztechnik für schauspielerische Zwecke genutzt werden kann.
Der Song im Theater
Ein Lied lebt nicht nur von der Schönheit der Melodie. Der Text erzählt eine Geschichte. Auf der Theaterbühne geht es darum, dieser Geschichte Ausdruck zu verleihen.
In diesem Kurs wird an der theatralen Umsetzung eines Songs gearbeitet. Dabei geht es einerseits um den Ausdruck des Singenden, die innere Haltung, die stimmliche Präsenz und die Körpersprache.
Andererseits lernen wir Regie-Methoden kennen. Mit ihnen kann ein Song auf sehr unterschiedliche Weise auf der Bühne szenisch umgesetzt und in ein Theaterstück integriert werden.
Projekte
„Mit Theater die Welt erkunden“, das ist die Grundidee dieser Projekte. Die Teilnehmer erarbeiten eine Bühnen-Präsentation. Dafür recherchieren sie ein Thema und lernen so durch inhaltliche und künstlerische Arbeit etwas über das Thema, über sich selbst und über die Kunst.
„Yeah, that’s a kick!“
„Nein halt, das ist Grenze!!“
Was ist für mich normal, was ist grenzmäßig? Was gibt mir den Kick und warum? Dieses Projekt untersucht die Kontraste im Leben: Ruhe und Aufregung, Realität und Ausflucht.
Mit Körpertheater, Tanz und Gesang wird eine theatrale Umsetzung erarbeitet von dem, was Grenze ist und was normal. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen in die Arbeit ein, ihre Musik, ihre Lieblingstexte (auch Bewegungen und Tanzschritte). Mit Kreativem Schreiben entstehen eigene Texte zum Thema.
Der Lahme und der Schnelle
„Tempo, Tempo“ heißt lange schon die Devise. Leistung zählt und gibt Bestätigung. Doch der Igel ist oft schon am Ziel, während der Hase noch hektisch seinen Start vorbereitet.
In diesem Projekt geht es um das Thema Zeit: Wann genießen wir Ruhe, wann prickelt das Tempo? Was treibt uns an und was bringt uns weiter?
Auf der Basis eines Theaterstückes von Urs Widmer, von Texten und Gedichten (auch von den Teilnehmenden) nähern wir uns dem Thema. Kreatives Schreiben, Tanz- und Theaterimprovisation geben Raum für neue Ausblicke und Einsichten.
Wüstentanz und Dschungelfieber
Dieses Theaterprojekt ist eine Reise durch die Sahara zu den Regenwäldern der Elfenbeinküste. Themen sind die gegensätzlichen Lebenswelten, die Kontraste zwischen der Stille der Wüste und den Rhythmen, Tänzen und Gesängen Westafrikas.
Verwendet werden Videos, Tonaufnahmen und Texte von Autoren dieser Region. Das Projekt lebt zum einen vom ästhetischen Reiz der fremden Welten. Zum anderen ist es eine inhaltliche Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur.
Projekt „Zukunft“
Für viele Jugendliche ist es keine leichte Frage, welchen Weg sie einschlagen und welches berufliche Ziel sie verfolgen sollen. Deshalb stellt dieses Projekt einige Fragen.
• Ein Projekt über Dich: Was macht dich zufrieden? Was macht für Dich Sinn? Was willst Du vom Tag, vom Jahr, für die Zukunft?
• Ein Projekt über andere, über das, was andere wollen, und auch über das, was wir für andere wichtig finden. Ein Projekt, in dem wir uns über Ziele, Ideale und Zukunftsideen Gedanken machen und sie im Theaterspiel darstellen. So entstehen Bilder von dem, was wir wollen: für uns und für andere.
Quijotte wartet nicht auf Godot …
In diesem Projekt treffen zwei radikale Lebensauffassungen aufeinander: Don Quijotte, in seinem nimmermüden Kampf gegen die Windmühlenräder, trifft auf Wladimir und Estragon, die lethargisch in ihrem Elend verharren, in der Hoffnung auf einen Godot, der niemals kommt. Wie wird dieses Treffen ausgehen? Werden sie dem anderen einen Spiegel vorhalten, werden sie sich bis aufs Messer provozieren oder werden sie nur kopfschüttelnd ihres Weges gehen?
Anhand der Texte aus beiden Stücken nähern wir uns den Figuren und ihrer Lebensauffassung. Mit selbst erstellten Text-Collagen lassen wir die Protagonisten aufeinandertreffen und erleben die Wirkung dieser Begegnung selbst: im Spiel auf der Bühne.
Die Hölle sind immer die anderen …
Sartres bekanntes Stück „Geschlossene Gesellschaft“ dient uns als Ausgangspunkt, um über Lust und Leid des menschlichen Miteinanders zu arbeiten. Wie baut man sich eine Hölle? Wie säht sich die Zwietracht oder wie erntet man Früchte? Wir analysieren und spielen Theaterszenen. Mit Statuentheater stellen wir Bilder mit Figuren von Haß und Liebe. Mit Bewegungstheater lassen wir den Dialog der Körper das sprechen, was die Worte nicht sagen wollen.
Auf diese Weise entstehen ausdrucksstarke Theaterszenen. Darüber hinaus zeigen sich Bilder aus dem ganz alltäglichen Theater.
Künstlerprofil
• 1988 – 1993
Studium „Visuelle Kommunikation“. Abschluß mit dem Diplom 1993.
• seit 1992
Tätig als Kommunikationstrainer.
• ab 1992
Ausbildung in Tanz und Theater.
Theater:
• 1996 – 1997
„Theaterlabor Berlin“, Schauspielschule.
• 1997 – 2000
Aufbaustudiengang „Theaterpädagogik“ an der UdK Berlin. Master-Abschluß 2000.
• seit 1994
Theater- und Tanz-Theater- Produktionen, Film- und Fernsehrollen.
• seit 2000
Leitung von Theater-Kursen und Theater-Fortbildungen. Eigene Theaterproduktionen.
Tanz:
• seit 1992
Ausbildung in Modern, Contemporary, Contact und Release-Technik bei verschiedenen Institutionen im In- und Ausland. Projekte u.a. mit Sasha Waltz und Reinhild Hoffmann.
• seit 2001
Choreographien für verschiedene Tanztheatersoli.
Als Schauspieler und Tänzer in Produktionen:
„Computerspiel“, Tanztheater, 1996, Theater im Pumpenhaus, Münster.
„Prater Unser – Panoptikum der verschrieenen Herzen“, Theater, Pratergarten an der Kastanienallee, Berlin, 1997.
„Schreber, oder die flüchtig hingemachten Männer“, Theater/Körpertheater, Volksbühne Berlin, 2000.
Tanzsoli zusammen mit dem „Ersten Improvisierenden Streichorchester“, Hamburg, Berlin, Bielefeld, 2001/2/3/4/5.
„Love Zoo“, Tanz, Cie Felix Ruckert, Dock 11, Berlin, 19. – 31. 5. 2004.
„1, 2, 3 … Sauerfisch!“, Tanztheater, Efrat Stempler, Dock 11, Berlin, 14. – 17. 4. 2005.
Eigene Produktionen:
„Top Dogs“, Theaterstück von Urs Widmer. Mai bis Juli 2001 im Umspannwerk Ost, Berlin. Aufführungen für Unternehmen: 2001 für die „IABG“ in Berlin und für die „ARUA“ im Maritim Airporthotel, Hannover.
„Walking and Falling“, Tanztheatersolo. Tanzfestival, Dresden 2001; ausgezeichnet im Wettbewerb „Das beste Tanzsolo“, Tanzplattform Deutschland, Leipzig 2002; „Hebbel am Ufer“, Berlin, Januar 2004.
„Novecento“. Theaterstück von Alessandro Baricco. Jan./Feb. 2003 in Bielefeld, Juni 2003 in der Tanzfabrik Berlin, Jan. 2004 in Bielefeld, Juli 2004 in Essen, Dez. 2004 im Stadttheater Ingolstadt, Jan. 2008 in Bielefeld.
„Faber“, Theater- und Tanzsolo unter Verwendung von Texten aus „Homo Faber“ von Max Frisch. Feb. 2005 im „Hebbel am Ufer“ im Rahmen des Festivals „100° Berlin“, Sep. 2005 im Tacheles-Theater, Berlin.
„Visualized in Dance“, interaktive, site-spezifische Tanzperformance. 2003 für Lions Clubs International; 2003 für die Dresdner Bank Berlin; 2004 für die Neue Nationalgalerie Berlin / Lange Nacht der Museen; 2005 für die BAG Arbeit; 2006 für das Bundesumweltamt, Dessau; 2006 für N.O.W. dance Saar, International Festival Saarbrücken; 2007 für das Festival VellanoArte, Toskana, Italien; 2008 für die Messe GmbH Nürnberg zur 10. „ConSozial“.
„Das Teamprojekt“, Theaterstück in Zusammenarbeit mit Daimler Financial Services. 2008 in der Tanzfabrik Berlin; 2009 im Theaterhaus Mitte, Berlin; 2009 im Forum „Disziplinierte Innovation“, Unternehmertag, Hamburg.